Am Anfang eines Neuen Jahres wird sich ein Morgen noch 364 mal wiederholen. Dabei werden die Gedanken kommen und gehen und sich, vielleicht, die Populationen des Fischotters vergrößern.

Eine leichte Drehung - und die Wut wandelt sich in Mut. Ein ambitioniertes Virus ist schon einige Schritte voraus ... anderen Orts werden Geldautomaten gesprengt und Wasserdampf rieselt an manch anderen Orten als Schnee auf uns. Welche Klänge entstünden beim Vorbeirieseln von Schneeflocken an einer (wiederentdeckten) Partitur von Mozart und warum leuchten die Farben auf zwölftausend-fünfhundert Jahren alten Zeichnungen im kolumbianischen Urwald noch immer intensiv rot ?

 

 

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Augen auf ... Augen zu: glückliche Momente auch unter falschen Vorstellungen ? Und Erwartungen

an Glücksspiele. Schlag das Zeug: laut und luise (eine hommage an den Ernst Jandl) und dieses Ungetüm von Käfer ist ein Winzling von drei Millimetern und hat es gern eiskalt - und das schon seit sehr langen Zeiten. Nudeln sind nicht nur zum Essen da, während Picabia sicherlich nicht ein Aluminiumhütchen getragen hätte - aber: die Tomatensoße hat auf dem Ärmel noch Platz. Dem Ätna higegen fehlts in seinem Innern an Platz. Die Turbokapitalisten der Welt arbeiten an deren Abschaffung und das System vermeldet Rettung.

 

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Mit Punkten und roter Perücke durch ein Künstlerinnenleben und durch die Welt. Platz ist im größten Palast und was leider immer noch zu fordern ist ... auf allen Tasten ist Ruh´. Betten wir den Kopf auf einem flexiblen Kissenberg und träumen über die Illusion von Chancengleichheit. Nach dem Impfen beginnt die große Drängelei - wenn Sandkörner drängeln wird die Suezpassage unpassierbar. Eine große Schande: die Ausrottung der afrikanischen Elefanten. Bringt "homeschooling" die Hilfe ?

 

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Offentsichtlich nicht - doch vielleicht rettet die Hoffnung aus prekären Situationen ... bei Kälte geschlossen und der Filzhut: stets utopische Gedanken bedeckend. Das toxische Abwasser aus Fukushima soll - zwar gefiltert - ins Meer geleitet werden und die Füchse auf einem Stück Leinwand steigen im Preis und die Ansprüche auch. Ein sanfter Tadel: heute kein Anruf ... dafür Naschwerk. Ein einzelner Vogel macht noch keinen Frühling, dafür jetzt: Jazz.

 

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Frischluft oder Atempause? Mutation als Strategie und Frauenpower gegen diktatorische Unterdrückung. Die Zukunft liegt nicht im Zertrümmern. Manche Wolken lösen sich durch

Hagelschauer auf und an einem Samstagabend folgt der Theaterdonner. Manches Rathaus

bleibt ratlos zurück und wie zukunftfähig ist das Internet?

 

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Kanne, Tasse, Teller - weißes Porzellan, sanft schimmernde Konturen. Aufgeblättert: dicht verwebt - Licht verweht. Pflanzenwuchs birgt Gaumenschmauss. Unter des Gipfels Ruh´: ever rest - Verfinsterung mit System und mit System wird auch auf dem Mars gesammelt ... der Bildschirm bleibt schwarz während links und rechts von der Mittellinie gesammelt wird. Am Sonntagabend fragt sich eine Katze ob beim Polizeiruf die Polizei ruft (?). Und Tags darauf, steht ein Kind an einer Haltestelle und wartet auf die Straßenbahn und das de Tropfen ...

 

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Die Mutation findet auf den Tribühnen einiger Stadien viele Anhänger, während rotgekleidete Spieler nicht vor Toren schützen -  wer trotzdem gut schläft kann am Morgen mit Drogenkonsum fit werden.

Süssstoff versüßt das Leben kleiner und großer Menschen (wenn´s schmeckt) und poetische Kommentare eines Fernsehansagers versüssen vielleicht den Bildgenuß. Die Zukunft Odysseus findet außerhalb Venedigs statt - pulsierend die Erinnerung an Boltanskis Werke - vergangen auch die Hand Feinigers, die die Weltlandschaft in Prismen verwandelte. Im Spiel verkürzen Leitern den Weg ins Ziel - das (manchmal) zum Abkühlen in einem Pool liegt. "small is beautyful" - ein Slogan aus den 1960er Jahren, dessen Mißachtung auch dazu führte, das wir am 29. Juli schon auf Kosten des Jahres 2022 leben: back to the future .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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